2026 wird groß. Neue Kooperationen — wie mit dem Apple Tree Garden Festival, das dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert. Neue Tools für unsere Artists. Neue Events. Und vor allem: Noch mehr Geschichten von kreativen Menschen, die zusammenkommen und gemeinsam etwas auf die Beine stellen. Von Artists, für Artists. Aus Leipzig in die Welt.
Dank einer Förderung durch Unternehmen Revier haben wir die Möglichkeit dieses Jahr ein Tool für Artists zu entwickeln, welches KI-gestütze Analyse und Handlungsempfehlungen von Daten verschiedener Plattformen bündelt. Künstler*innen können damit ihre verschiedenen Channels, wie Instagram, Spotify, Bandcamp usw. auf einen Blick auswerten und bekommen dazu ein persönlich zugeschnittenes Feedback. Die Auftaktveranstaltung in den Räumen des Zimmt wurde von Förderern und Partnern, sowie potentiell interessierten Künstler*innen besucht und diente als Vernetzungsmoment zu digitalen Tools, die in der Region entwickelt werden. Fotografie von Hanna König





Das fünfte Let's Meet findet im Hitness Club statt. Das Netzwerk zählt inzwischen über 80 Artists. Auf der Agenda: Feedback-Runden zur Plattform, Planung von Winterkollektionen und der Ausblick auf das kommende Jahr. Die Treffen sind zu einem festen Format geworden — einem Ort, an dem die exe-Community zusammenkommt, Ideen weiterentwickelt und die nächsten Schritte gemeinsam plant.

Ein anderes Format: Statt nur zu reden, wird gedruckt. Bei der Print Party in der HP7 erleben Artists den Produktionsprozess live — Designs ausprobieren, drucken, anfassen, mitnehmen. Merch wird greifbar, statt nur im Browser zu existieren. Das vierte Let's Meet macht das Handwerk hinter der Plattform sichtbar. Poster Design by Giulia Cabassi

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exe.network wird als UG (haftungsbeschränkt) offiziell gegründet. Aus dem Lockdown-Projekt ist ein Unternehmen geworden. Das Team wächst: Yulia übernimmt Frontend und Design, Mare kümmert sich um Automation und Backend, Viktor und Achim kommen dazu. Parallel beginnt die Arbeit an exe.cute.insights — einem KI-gestützten Musician Dashboard, das Artists helfen soll, ihre Daten besser zu verstehen und ihr Business weiterzuentwickeln.
exe.network produziert Merchandise für die Crew von Bilderbuch. Ein Auftrag, der zeigt, dass die Plattform nicht nur für die lokale Leipziger Szene funktioniert, sondern auch für etablierte Acts eine echte Option geworden ist.
Elvira Herzog, Torhüterin der Schweizer Nationalmannschaft und von RB Leipzig, entwickelt zusammen mit dem Leipziger Illustrator Hans Morsa eine limitierte Streetwear-Kollektion über exe.network. Die EDITION HERZOG erscheint pünktlich zur Women's Euro 2025 in der Schweiz — T-Shirts in Anthrazit, Rot und Beige, von Elvira persönlich gezeichnet. Jedes Shirt kommt mit einer handsignierten Autogrammkarte. Die Erlöse gehen an FI9, einen Nachwuchsförderverein für Mädchenfußball. Inklusive Fotoshooting mit Fotografin Hanna König im Stadion. Eine Kollaboration, die zeigt, wie exe verschiedene Welten verbindet: Profisport, Illustration und nachhaltige Merchandise-Produktion.


Die Leipziger Band Bahnhof Motte und der Illustrator Holob entwickeln gemeinsam eine Merch-Linie. Ein konkretes Beispiel dafür, wie exe als Schnittstelle zwischen Musikszene und visueller Kunst funktioniert. Bahnhof Mottes Sound, übersetzt in Holobs visuelle Sprache.
Die Leipziger Tattookünstlerin und Illustratorin Marta Lipinske hatte besondere Vorstellungen für ihr Merchandise. Gemeinsam haben wir versucht Printgestaltung um die Ecke zu denken, in sie ein Design entwickelt hat, welches sich von der Rückseite über die Vorderseite von Sweater und Shirts entfaltet. Mit ein paar Testdrucken und dem Ausreizen der maximal möglichen Druckgröße von 40x50cm haben wir diese besonderen Merchandiseartikel hergestellt. Zudem waren wir in ihrem Atelier und haben einen kleinen Teaser gefilmt.
Mias ZK gestaltet ein Shirt für DJ Gaby. Hier wird die Kooperation von Musik und Illustration sichtbar. Über exe.network wurden die Shirts bedruckt und online verkauft und die ersten 20 Shirts wurden von Mias mit einem Strassstein veredelt.

Mit Blush Always kommt erstmals das exe-Ticketsystem zum Einsatz. Die Zusammenarbeit zeigt, dass die Plattform über reines Merchandise hinaus funktioniert. Ein wichtiger Schritt in Richtung eines ganzheitlichen Angebots für Kreativschaffende.

Das zweite Let's Meet findet im Ilses Erika statt — einer festen Größe in der Leipziger Livemusik-Szene. Das Netzwerk wächst, neue Gesichter kommen dazu. Denny Thiele und Maxim Chubarov formulieren die Idee hinter den Treffen: "Warum sollten wir Macher*innen nur online vernetzen?" Es wird über den Status Quo der Szene diskutiert, Ideen ausgetauscht und die ersten echten Kooperationen zwischen Artists angestoßen, die sich über exe gefunden haben.

exe.network wird ins R42 Startup-Programm aufgenommen und erhält Zugang zu Beratung, Workshops, Coaching und einem überregionalen Netzwerk. Im gleichen Jahr gewinnt das Team einen Pitch-Wettbewerb, der den Weg zu mehreren Förderungen ebnet — darunter Unternehmen Revier, Innoprämie und ein SAB-Mikrokredit. Was als Lockdown-Idee begann, bekommt eine institutionelle Grundlage.
exe.network veranstaltet das erste "Let's Meet" in der Galerie KUB, eingebettet in das Ausstellungsformat WERT. Artists aus dem Netzwerk treffen sich zum ersten Mal persönlich, tauschen sich über ihre Arbeit aus und lernen sich jenseits von Bildschirmen kennen. Der Grundstein für eine Community, die über den digitalen Raum hinausgeht, ist gelegt.

Ab jetzt gibt es plastikfreie Verpackungen bei exe. Wir versenden eure On-Demand Bestellungen in biologisch abbaubaren Plastikverpackungen von Biobiene.
exe.network schafft sich einen eigenen DTG-Drucker (Direct-to-Garment) an. Ab jetzt ist das Netzwerk nicht mehr nur Vermittler zwischen Artists und Druckereien, sondern produziert selbst — vollfarbig, auf so ziemlich allem, was bedruckt werden kann. Der eigene Drucker bedeutet: schnellere Produktion, mehr Kontrolle über Qualität und die Möglichkeit, auch Kleinserien ab wenigen Stücken wirtschaftlich umzusetzen. Für Artists heißt das konkret: Auch 1 Shirt mit dem eigenen Design ist kein Problem.
Nach knapp einem Jahr Aufbauarbeit geht der exe-Onlineshop live. Ab sofort können Artists ihre Designs über die Plattform verkaufen — ohne Vorproduktion, ohne Lagerrisiko. Das Prinzip: Ein Design wird hochgeladen, exe kümmert sich um Produktion, Webshop und Versand. Gedruckt wird erst, wenn bestellt wird. Für die Artists bedeutet das einen niedrigschwelligen Einstieg in den Merch-Verkauf. Kein Startkapital nötig, keine Mindestbestellmengen. Fair produziert, plastikfrei verpackt, weltweit verschickt.
Konzerte fallen aus, Clubs sind geschlossen, der Merch-Tisch nach dem Gig existiert nicht mehr. Für Künstler*innen in Leipzig bricht von einem Tag auf den nächsten ein wesentlicher Teil ihrer Einnahmen und Sichtbarkeit weg. In genau dieser Situation gründen Denny Thiele und Maxim M. Chubarov exe.network — eine unabhängige Plattform für Kreativschaffende: Vernetzung, Merchandise-Produktion und der Weg in die kreative Selbstständigkeit, gebündelt an einem Ort. Die Idee: Kein weiterer anonymer Online-Shop, sondern ein echtes Netzwerk — von Artists, für Artists. Nachhaltig produziert, lokal verankert, on-demand gedruckt. Die ersten Artists schließen sich an — Musikerinnen, Illustratorinnen, Fotograf*innen aus Leipzig und Umgebung.